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ENDO Verein e.V.

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Weihnachtsspendenprojekt 2012

 

Prothesenunverträglichkeit bei Metallallergie - Identifizierung von Biomarkern zum Nachweis von Allergien auf Metallimplantate

 

 

 

Laufzeit: März 2013 bis Dezember 2016

 

In unserem Spendenprojekt wollen wir uns mit einem besonders in den letzten Jahren in Zusammenhang mit der Endoprothetik immer intensiver diskutierten Thema "Allergie" beschäftigen. Allerien gegen z. B. Nickel, Kobalt oder Chrom sind auch in Deutschland relativ häufig. Metallallergien können auch eine Unverträglichkeit gegen eine eingesetzte Endoprothese hervorrufen. Echte wissenschaftliche Beweise gibt es dafür aber nicht! 


Die Klinik für Dermatologie der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) ist seit Jahren ein weltweit einzigartiges spezialisiertes Zentrum für genau diese Fragestellung und gilt europaweit als Referenzadresse. Mit aufwändigen genetischen Testungen von Biomarkern im Blut sollen neue Verfahren entwickelt werden, um genau diejenigen Patienten zu identifizieren, die eine echte Metallunverträglichkeit entwickeln können.

 

Einige Patienten entwickeln eine Allergie auf implantierte Metalle, was zum Abstoßen des Implantats führen kann. Ziel dieser Studie soll sein, vor der Operation eindeutig diejenigen Patienten zu identifizieren, welche eine „echte“ allergische Reaktion auf das Prothesenmaterial entwickeln könnten, um dementsprechend auf Ersatzimplantate (z. B. beschichtete Implantate) zurückgreifen zu können.

 

Unter der Führung von Professor Thomas an der LMU München und dessen dermatologischem Team konnten bisher eine Großzahl an Patienten mit potenziellen Metallallergien in die Studie eingeschlossen werden. Mittlerweile sind aus ganz Deutschland und Europa Patienten dort erschienen, um sich entsprechenden Testungen zu unterziehen. Gerade im Bereich der Abgrenzung zur infektiologischen Erkrankung der Kunstgelenke gelang es bereits, einige interessante Fallbeschreibungen diesbezüglich zu publizieren und deutschlandweit vorzustellen.

 

In enger Kooperation mit den Pathologen gewinnt dabei die Bedeutung der Abgrenzung zwischen Allergie und Infektion eine sehr zunehmende Rolle im klinischen Alltag. Häufig konnten potenziell allergische Reaktionen mithilfe der Testungen bei Prof. Thomas an der LMU überhaupt erst als schleichende Infektion identifiziert werden und dementsprechend in der Helios ENDO-Klinik Hamburg oder anderen Referenzzentren adäquat chirurgisch therapiert werden. Das Projekt wird im Jahr 2016 seinen planungsgemäßen Abschluss finden.

 

Wir würden uns über eine Zuwendung von Ihnen sehr freuen.

 

 

 

 

 

Flyer "Prothesenunverträglichkeit bei Metallallergie"

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